Themabewertung:
  • 0 Bewertung(en) - 0 im Durchschnitt
  • 1
  • 2
  • 3
  • 4
  • 5
Gesellschaftliche und politische Verantwortung von Hochbegabten
#6

RE: Gesellschaftliche und politische Verantwortung von Hochbegabten

Zitat:> Setzt der Gedanke, dass Mensaner mit geschlossener Front die Welt etwas besser machen können sollten, nicht den Gedanken voraus, dass Mensaner irgendwie schon etwas besser, schlauer, weiser sind als Nicht-Mensaner?

Nein.

Ich unterstelle mal, dass Mensaner eine höhere „Analyse-Fähigkeit“ besitzen, als Nicht-Mensaner.

Analyse (stark vereinfacht und auf den Punkt gebracht):

Meiner Ansicht nach zerfallen die rund 7 Mrd. Menschen, die derzeit auf der Welt leben, in zwei Gruppen. Auf der einen Seite haben wir die Gruppe A der „Herrscher“ (Konzernführer, Bankster, Politiker, Religionsführer, etc. und ihre Claqueure . Auf der anderen Seite haben wir die Gruppe B der „Beherrschten“.

Es ist eine Binsenwahrheit, dass Gruppe A immer reicher und mächtiger wird und die Gruppe B immer ärmer und ohnmächtiger.

Gruppe A verfügt faktisch über „unendliche“ Geldmittel und kann sich deshalb zumindest einen Teil der klügsten Köpfe kaufen. Jedenfalls den Teil mit den geringeren moralischen und ethischen Standards.

Wenn wir, die Gruppe B, die Zivilgesellschaft, den skizzierten Trend stoppen bzw. umkehren wollen, ist es notwendig, dass wir die Hochintelligenten, die (noch) auf unserer Seite stehen, dafür gewinnen, ihre Kenntnisse und Fähigkeiten „auf unserer Seite“ einzusetzen.

Selbstverständlich ist, dass beide Gruppen darauf achten müssen, dass „ihre“ Hochintelligenten nicht gleichzeitig als Spione und/oder Saboteure für den Gegner arbeiten.

Der „Lohn“ für die Arbeit ist im einen Fall Geld und im anderen Fall „Ruhm und Ehre“. Oder wurde Herr Snowden nicht für den Frieden-Nobelpreis vorgeschlagen? [O.k. ich gebe zu, dass seitdem der zweitgrößte Feldherr aller Zeiten auch Friedensnobelpreisträger ist, dieser Preis an Attraktivität verloren hat. ;-)]

Zitat:> Das ist ein kolossaler Irrtum, der immer wieder auftaucht.

Auszug aus einem Buch, das mir mein Vater vor vielen Jahrzehnten mal geschenkt hat (sinngemäß):

Unterstelle dem Gegner / Mitdiskutanten etwas, was er nie gesagt hat und dann widerlege ihn nach allen Regeln der Kunst.

Zitat:> Mensaner sind lediglich mit überdurchschnittlichen kognitiven Fähigkeiten ausgestattet. Die Charaktere sind genauso gestreut, wie in der Restbevölkerung. Intelligenz bringt nicht zwangläufig auch einen guten Menschen mit sich. Auch intelligente Menschen handeln zuweilen ausgesprochen dämlich, unsozial und böse nur auf einem anderen Niveau.

Das ist doch alles („mega“-)unstreitig!!!

Zitat:> Wenn Du die Welt retten willst

>> Der „ironische Unterton“ gefällt mir nicht! <<

Niemand will „die Welt retten“.

Mein Anliegen ist lediglich, darauf hinzuweisen, dass es einen krassen Widerspruch gibt zwischen den ursprünglichen Zielen von Mensa, ihrem Anspruch und dem erbärmlichen Ergebnis.

Wenn nur jeder 100ste Mensaner bereit wäre, sich politisch und gesellschaftlich – natürlich auf der „richtigen“ Seite ;-) – zu engagieren, – sprich seiner meiner Ansicht nach erhöhten Verantwortung gerecht zu werden – würde die Welt anders aussehen!

Kollektive Intelligenz - Intelligente Netze - Peter Kruse
Alle meine Beiträge im Querdenkerforum können gerne unter Angabe der Quelle weiterverbreitet werden. (CC BY-SA 3.0)
Zitieren


Nachrichten in diesem Thema
RE: Gesellschaftliche und politische Verantwortung von Hochbegabten - von Helmut Krause - 08.05.2014, 17:30

Gehe zu:


Benutzer, die gerade dieses Thema anschauen: 1 Gast/Gäste