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Ziele formulierende Gewalt / Ethikparlament / Grundwerteparlament
#6

RE: Ziele formulierende Gewalt / Ethikparlament / Grundwerteparlament

Ich denke nicht dass Vertreter religiöser Gruppierungen die richtigen Ansprechpartner für diese Aufgabe sind. Religionen vertreten Dogmen und haben eine Neigung zum Irrationalen und zum Fanatismus. Das sind keine guten Voraussetzungen um daraus ein sinnvolles Rechtssystem zu erschaffen.
Recht muss Sinn machen, und Sinn hat für mich viel zu tun mit Kontinuität, mit Anknüpfbarkeit.
Ich habe in einem anderen Beitrag schon einen Vorschlag gemacht, dass ein Rechtssystem eine Reihenfolge der Interessen und der Güter kennen sollte. Also dass klar definiert wird welche Interessen und welche Güter vorrangig durchgesetzt und geschützt werden.
Und zwar sollten hier langfristig wichtige und größere Einheiten Vorrang haben vor kurzfristigen und kleineren Einheiten. Beispielweise hätte das Interesse des Ökosystems Erde Vorrang vor den Interessen einzelner Nationen. Oder die Interessen einer Nation haben Vorrang vor dem Interesse einer Familie usw.
Traditionell christliche Werte, wenn man sie konsequent zuende denkt, führen zu wenig sinnvollen Entwicklungen. Das Christentum bevorzugt Schwache und lässt diesen eine besondere Aufmerksamkeit, Fürsorge und Pflege zuteil werden. Während es von dem Starken, dem Spender von Fürsorge und Pflege, Aufopferung und Verzicht verlangt. Denkt man das weiter werden Schwache einen Überlebensvorteil gegenüber Starken haben, eine Entwicklung die der Gesamtmenschheit ganz und gar nicht gut tut.
Logisch sinnvoll wäre es immer, die Starken besonders zu fördern, damit die Gesamtheit auf lange Sicht stärker und leistungsfähiger wird.
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RE: Ziele formulierende Gewalt / Ethikparlament / Grundwerteparlament - von Josephine Erdmann - 23.03.2012, 15:46

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