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Aufruf zum Boykott der etablierten Parteien bei der nächsten Bundestagswahl - Druckversion

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Aufruf zum Boykott der etablierten Parteien bei der nächsten Bundestagswahl - Helmut Krause - 19.07.2013

Hiermit rufe ich alle ehrlichen und anständigen Menschen in Deutschland auf, den etablierten Parteien bei der nächsten Bundestagswahl sowohl die Erststimme als auch die Zweitstimme zu verweigern.

Die etablierten Parteien

a) verweigern seit mehr als 20 Jahren dem deutschen Volk ein Verfassungsreferendum gemäß Artikel 146 Grundgesetz (GG).

b) verschaffen ihren Abgeordneten gesetzliche Immunität und privilegieren diese gleichzeitig über § 129 Abs. 2 Ziffer 1 des Strafgesetzbuches bei der Bildung krimineller Vereinigungen.

c) fallen immer wieder durch die Verlogenheit und Korruptheit ihres Führungspersonals auf.

d) fordern bei Abstimmungen von ihren Bundestagsabgeordneten eine verfassungswidrige „Parteidisziplin“ ein.

e) vertreten alle möglichen Interessen, aber nicht die Interessen des deutschen Volkes.

f) denken gar nicht daran, ihrer Pflicht aus Art. 20 Abs. 2 Satz 2 des Grundgesetzes (GG) nachzukommen und ein Gesetz für die Durchführung von bundesweiten Volksentscheiden zu erlassen.

g) haben sich über Ämterpatronage und Abschaffung einer wirksamen Gewaltenteilung den „Staat zur Beute“ gemacht.


Nichtwählen - Helmut Krause - 19.07.2013

Eine Möglichkeit, den etablierten Parteien deutlich zu machen, dass man ihnen nicht mehr vertraut, ist, nicht mehr zur Wahl zu gehen.

Dies ist deswegen eine "stumpfe Waffe", weil schon 299 Parteisoldaten ausreichen, einen "vollgültigen" Deutschen Bundestag mit 598 Bundestagsabgeordneten zu wählen. [Mit ihrer Erststimme wählen diese Parteisoldaten sich selbst, mit ihrer Zweitstimme die Landesliste einer Partei.]


Ungültigwählen - Helmut Krause - 19.07.2013

Manche Wähler glauben, dass "Ungültigwählen" eine Möglichkeit sei, "Zeichen zu setzen".

Dabei übersehen sie, dass es bei der Auswertung ihrer "Aktion" keine Möglichkeit gibt, sie von denen zu unterscheiden, die nicht in der Lage sind "bis zwei zu zählen".


Zweitstimme an die außerparlamentarische Opposition (APO) - Helmut Krause - 19.07.2013

Die Zweitstimme sollte einer bisher nicht im Deutschen Bundestag vertretenen Partei gegeben werden.

Im Prinzip wählbar sind dabei alle 58 Parteien, die dem Bundeswahlleiter bis zum 17. Juni 2013 ihre Beteiligungsabsicht mitgeteilt haben und zusätzlich bis zum 15. Juli 2013 die erforderlichen Unterstützerunterschriften beigebracht haben.

Lediglich bei den Parteien, bei denen es Hinweise dafür gibt, dass sie als "systemrelevante Parteien" vom Verfassungsschutz finanziert werden, sollte man mit der Stimmabgabe vorsichtig sein.

Perfekt wäre es, wenn das deutsche Volk sich am 22. September 2013 auf (mindestens) eine neue politische Partei einigt, die die 5-Prozent-Hürde nimmt.

Aber auch, wenn dieses Ziel nicht erreicht wird, haben die "Sonstigen" ggf. Vorteile bei der Parteienfinanzierung, denen entsprechende Nachteile der "Etablierten" gegenüberstehen.


Erststimme an unabhängige Direktkandidaten - Helmut Krause - 19.07.2013

Bei der Bundestagswahl am 22. September 2013 wird es wieder drei "Sorten" von Direktkandidaten geben:

1. die "Platzhirsche" der etablierten Parteien

2. die Direktkandidaten der "Kleinparteien", die immer noch nicht kapiert haben, dass sie nur mit gemeinsamen Direktkandidaten eine Chance haben, dass ihre Leute über den intelligenten und koordinierten Einsatz von Erststimmen in den Deutschen Bundestag gewählt werden.

3. von den Parteien unabhängige Direktkandidaten.

Ich plädiere dafür, den von den Parteien unabhängige Direktkandidaten die Erststimme zu geben.

Von diesen wird wahrscheinlich auch wieder niemand in den Bundestag gewählt werden. Ein Erfolg für die "außerparlamentarische Opposition" wäre es aber schon, wenn deren Quote bei den möglichen Erststimmen von durchschnittlich 0,4 % im Jahr 2009 auf 4 % im Jahr 2013 gesteigert wird.

28,89% (entsprechend 17.959.960 Erststimmen pro Wahlkreis) wären im Jahr 2009 durchschnittlich erforderlich gewesen, um in allen 299 Wahlkreisen von den etablierten Parteien unabhängige Direktkandidaten in den Deutschen Bundestag zu wählen.

Gemeinsame von den etablierten Parteien unabhängige Direktkandidaten, die das persönliche, fachliche und politische Vertrauen ihrer Wähler zu Recht verdienen, gibt es z. B. in dem Wahlkreisen 65 und 223.

Im Wahlkreis 65 tritt Kevin Jonik als gemeinsamer Direktkandidat an.

Im Wahlkreis 223 tritt Stefan Bauer als gemeinsamer Direktkandidat an.


Brauchen wir überhaupt noch politische Parteien? - Helmut Krause - 21.07.2013

siehe:

Brauchen wir noch politische Parteien?


Aufruf z Boykott d etablierten Parteien bei d nächsten Bundestagswahl > DDoS-Attacke - Helmut Krause - 27.08.2013

Dieser Aufruf zum Boykott der etablierten Parteien bei der nächsten Bundestagswahl im Querdenkerforum wurde vom "System" im Juli und August 2013 mit einer einmonatigen schweren DDoS-Attacke beantwortet, die dazu geführt hat, dass das Querdenkerforum während dieser Zeit nicht erreichbar war.

Inzwischen haben die Angreifer wohl erkannt, dass man Ideen, deren Zeit gekommen ist, nicht mit DDoS-Attacken aus der Welt schaffen kann. Dies gilt umso mehr, als es im Internetzeitalter praktisch unbegrenzte Möglichkeiten gibt, Inhalte über "Zweitquellen" zu veröffentlichen.

Z.B. hier:

Aufruf zum Boykott der etablierten Parteien bei der nächsten Bundestagswahl


Bundestag, Bundesregierung u "Etablierte" Sprachrohre d organisierten Verbrechens? - Helmut Krause - 16.09.2013

siehe auch:

Sind Bundestag, Bundesregierung und "Etablierte" Sprachrohre des organisierten Verbrechens?


Aufruf zum Boykott der etablierten Parteien bei der Bundestagswahl am 24.09.2017 - Helmut Krause - 05.04.2017

Dieser Boykottaufruf hat nichts von seiner Aktualität verloren.

Deshalb gilt er selbstverständlich auch für die Bundestagswahl am 24. September 2017.

Für den Wahlkreis 215 Dachau Fürstenfeldbruck wurde am 3. März 2017


als gemeinsamer von den etablierten Parteien unabhängiger Direktkandidat nominiert.