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Angela und Helmut - ein Sommermärchen
Verfasser Nachricht
Helmut Krause Offline
Querdenker
****

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Beitrag: #1
Angela und Helmut - ein Sommermärchen
Zitat:Lieber Helmut*), Du hast Dir ja für Deinen Geburtstag ganz schön viel vorgenommen.

Wenn ich das richtig mitbekommen habe, willst Du heute an Deinem Geburtstag eine Aktion „David gegen Goliath“ starten.

Meinst Du nicht, dass Du Dir damit etwas zu viel vorgenommen hast?

Nein, liebe Angela.

Heute, an Deinem Geburtstag, startet keine Aktion „David gegen Goliath“, sondern die Aktion „Goliath gegen David“.


Zitat:Was ist der Unterschied?

Ganz einfach: Dieses Mal gewinnt Goliath.


Zitat:Das musst Du mir genauer erklären.

Sehr gerne, liebe Angela.

Der Sage nach soll der kleine, schwache David den übermächtigen, starken Goliath besiegt haben.

Dies ging nur deshalb, weil David pfiffiger als Goliath war.

Die Regel dazu lautet: Intelligenz schlägt Kraft.

Anders ausgedrückt: Wenn der Starke und der Schwache gleich pfiffig sind, siegt immer der Starke.


Zitat:Was aber, wenn der Starke pfiffig ist und der Schwache weniger intelligent ist, als käuflich gilt und sich häufig in seiner Machtgier das Lügen nicht verkneifen kann?

Dann muss der Starke siegen.

Siehst Du, und genau das wird bei der nächsten Bundestagswahl passieren.

Bei der nächsten Bundestagswahl werden die 60 Millionen parteifreien Wähler in Deutschland, die keineswegs so dumm sind, wie Du das immer glaubst, sich zusammenrotten und gegenüber den 1,4 Millionen verbliebenen Parteimitgliedern den Beweis antreten, dass zutrifft, was seit über 60 Jahren im Grundgesetz steht:




Zitat:Wie soll das praktisch gehen?

Ganz einfach.

Die Bürger in den 299 Wahlkreisen werden zunächst mal in ihren Wahlkreisen eine „erste Anlaufstelle“ für die Bildung eines Bürgerkomitees zur Vorbereitung der nächsten Bundestagswahl auf zivilgesellschaftlicher Basis bilden.

Ausgehend von diesen „ersten Anlaufstellen“ wird sich in jedem Wahlkreis ein Bürgerkomitee konstituieren, das die Aufgabe übernimmt, dafür zu sorgen, dass der „schwarzrote (parteiabhängige) Platzhirsch“, der bisher den Wahlkreis im Deutschen Bundestag vertreten hat, durch jemanden ersetzt wird, der das persönliche, fachliche und politische Vertrauen der Wähler im Wahlkreis zu Recht genießt.


Zitat:Und dann?

Dann wird jedes der 299 Bürgerkomitees über einen Zeitraum von etwa anderthalb Jahren die für seinen Wahlkreis relevanten parteifreien gesellschaftlichen Gruppen ansprechen und ihnen sechs Fragen stellen.

Diese sechs Fragen könnten wir folgt lauten:

1. Wer sind Sie?

2. Was sind Ihre Ziele?

3. Welche Ziele haben Sie bisher erreicht?

4. An der Erreichung welcher Ziele werden Sie durch die Arbeit der jetzigen Bundesregierung bzw. des jetzigen Bundestages gehindert?

5. Was könnte man aus Ihrer Sicht besser machen?

6. Haben Sie in Ihren Reihen jemanden oder kennen Sie jemanden, der nach der nächsten Bundestagswahl die Interessen der Bürger Ihres bzw. unseres Wahlkreises wirksam im Deutschen Bundestag vertreten könnte?

Alle gesellschaftlich relevanten Gruppen eines Wahlkreises haben die Möglichkeit, Kandidatenvorschläge schriftlich oder telefonisch einzureichen. Mit den wichtigsten gesellschaftlich relevanten Gruppen werden z.B. im Monats-Rhythmus öffentliche und nichtöffentliche „Hearings“ durchgeführt.

Auf diese Weise wird es in jedem Wahlkreis eine Anzahl von ca. 10 bis 30 potentiellen parteiunabhängigen Direktkandidaten für die nächste Bundestagswahl geben.

Für diese wird das jeweilige Bürgerkomitee nach einem noch zu bestimmenden möglichst transparenten Verfahren eine „Vor-Vorwahl“ veranstalten, bei der aus der Gruppe der ins Gespräch gebrachten Kandidaten die zwei oder drei geeignetsten ausgewählt werden. Diese nehmen dann am 17. Juni 2013, dem 60sten Jahrestag des volksaufstands in der DDR, an einer "Vorwahl" teil.

Wer dabei das „Rennen macht“ wird von den Bürgern seines Wahlkreises direkt in den nächsten Bundestag gewählt.


Zitat:Ihr könnt im Wahlkampf ja gar nicht erfolgreich sein, weil ihr kein Wahlkampfbudget habt und im Gegensatz zu den etablierten politischen Parteien weder über Spenden noch über Steuergelder verfügt.

In Deutschland gibt es rund 60 Millionen Wähler. Davon haben rund 20 Millionen Bürger gar nicht gewählt. Rund 20 Millionen Bürger haben die Opposition gewählt. Rund 20 Millionen Bürger haben die Regierungsparteien gewählt.

Wenn man davon ausgeht, dass davon die Hälfte die Regierungsparteien nur als das „kleinere Übel“ gewählt haben, haben wir es in Deutschland mit einem Potential an „Wut- und Mutbürgern“ in einer Größenordnung von 50 Millionen Menschen zu tun.

Wenn jeder davon Sachspenden (z.B. selbst gedruckte Flugblätter) im Wert von 10 € und eine Arbeitsstunde im Wert von 10 € einbringt, verfügen wir über ein Wahlkampfbudget von einer Milliarde Euro. Das dürfte reichen.


Zitat:Angenommen, Ihr würdet es tatsächlich bei der nächsten Bundestagswahl durch Direktwahl schaffen, die 299 derzeit im Amt befindlichen direkt gewählten Parteisoldaten, von denen nicht wenige als korrupt und verlogen angesehen werden, durch unabhängige und vertrauenswürdige Abgeordnete zu ersetzen, wie wollt Ihr verhindern, dass diese nach einiger Zeit nicht auch korrupt und verlogen sind?

Das ist Bestandteil des Auswahlprozesses der Kandidaten. Die Bürger in den 299 Wahlkreisen werden die parteiunabhängigen Kandidaten fragen, was sie, wenn Sie gewählt sind, anders machen werden, als die bisherigen „Parteisoldaten“.

Die Einhaltung der aus diesen Fragen resultierenden Wahlversprechen, werden die Bürger der Wahlkreise sich durch die Vereinbarung von Vertragsstrafen für den Fall des Wahlbetrugs absichern lassen.


Zitat:Welche Arten von Vertragsstrafen wären in diesem Fall vorstellbar?

Vertragsstrafen können grundsätzlich materieller oder ideeller Art sein.

1. Die Vereinbarung einer materiellen Vertragsstrafe könnte z.B. wie folgt lauten:

Als Direktkandidat(in) für den Wahlkreis 15 Stralsund - Nordvorpommern – Rügen verspreche ich, falls ich in den Deutschen Bundestag gewählt werde, einer „Merkel-Steuer“ nicht zuzustimmen. Sollte ich dieses Wahlversprechen brechen, werde ich aus meinem Privatvermögen 100(000) € an den Bund Naturschutz zahlen.

2. Die Vereinbarung einer ideellen Vertragsstrafe könnte z.B. folgenden Inhalt haben:

Als Direktkandidat(in) für den Wahlkreis 15 Stralsund - Nordvorpommern – Rügen verspreche ich, falls ich in den Deutschen Bundestag gewählt werde, einer „Merkel-Steuer“ nicht zuzustimmen. Sollte ich dieses Wahlversprechen brechen, bin ich damit einverstanden dass man mich künftig ungestraft öffentlich als Wahlbetrüger(in) bezeichnen darf.

Zitat:Danke, das reicht (mir).


*) Fiktives (Telefon-)Gespräch zwischen Dr. Angela Merkel, direkt gewählte Bundestagsabgeordnete für den Wahlkreis 15 Stralsund - Nordvorpommern – Rügen und Bundeskanzlerin und Helmut Krause, Sprecher des Bürgerkomitees 216 Fürstenfeldbruck und Rechtsanwalt



Siehe auch: Die ideale neue Bundesregierung


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17.07.2011, 10:54
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Angela und Helmut - ein Sommermärchen - von Helmut Krause - 17.07.2011, 10:54



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