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Diskussion: Ziel für eine Bürgerbewegung / Volksexekutive in Deutschland
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Helmut Krause Offline
Querdenker
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Registriert seit: Sep 2007
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Beitrag: #3
RE: Diskussion: Ziel für eine Bürgerbewegung / Volksexekutive in Deutschland
Zitat:Mein Ziel ist die Organisation regelmäßiger Gespräche zwischen Wähler und Abgeordneten.

Gespräche sind immer gut.

Seinen Anwalt, Steuerberater und Arzt kann man jderzeit anrufen und, wenn man mit seiner Leistung nicht zufrieden ist, "abwählen".

Politiker haben es - außerhalb des Wahlkampfs - als "funktionelle Nachfolger absolutistischer Herrscher" Wink nicht nötig, mit Ihren Mandanten / mit ihren "Auftraggebern" / mit ihren Wählern zu reden.

Würde ein Bundestagsabgeordneter während einer Wahlperiode mit jedem der ca. 100.000 Bürger seines Wahlkreises fünf Minuten sprechen, hätte er bei einer angenommenen "40-Stunden-Woche" für nichts anderes mehr Zeit. Würde er zwei mal 50.000 Bürger zum "Dialog" in ein Fußballstadion einladen, wären die Leute auch nicht zufrieden.

Deshalb müssen wir über eine intelligentere Form des regelmäßigen Gedankenaustausches zwischen gewähltem Politiker und den von ihm vertretenen Bürgern nachdenken.

Gut wäre es, wenn die Bürger ihren Politikern zu jeder Tages- und Nachtzeit die Meinung über sie und ihr Verhalten sagen könnten.

Ideal wäre es, wenn die Bürger ihren Politikern zwischen den offiziellen Wahlterminen nicht nur die Meinung sagen könnten, sondern in Form von "Stimmentzug" bei Fehlverhalten auch gleich angemessene Sanktionen verhängen könnten.

Zitat:Kennt jemand eine gesetzliche Festlegung zur Durchführung von Bürgersprechstunden der in einem Landesparlament oder im Bundestag tätigen Hoffnungsträger in ihren Wahlkreisen?

Bürgesprechstunden, bei denen die Abgeordneten ihre Ohren sanktionslos auf "Durchzug" stellen können, bringen uns überhaupt nichts.

Zitat:Meine bisherigen Rechercheergebnisse dazu sind bedenklich und stimmen mich konstruktiv kritisch:

Konstruktiv kritisch klingt gut.

Zitat:Horst Seehofer am 20.Mai 2010 im ARD:
"Diejenigen, die entscheiden sind nicht gewählt ... und diejenigen, die gewählt sind, haben nichts zu entscheiden." - Das sagt er nicht einfach so!-

Stimmt.

Zitat:Strengeres läßt sich nicht vorschreiben, weil jeder Abgeordnete: "Bei Reden, Handlungen, Abstimmungen und Wahlen seiner Überzeugung und seinem Gewissen folgt."

Das halte ich für ein Gerücht.

Dann könnte es nämlich keine Parteidisziplin mehr geben.

Alle meine Beiträge im Querdenkerforum können gerne unter Angabe der Quelle weiterverbreitet werden. (CC BY-SA 3.0)
10.12.2010 23:15
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RE: Diskussion: Ziel für eine Bürgerbewegung / Volksexekutive in Deutschland - Helmut Krause - 10.12.2010 23:15



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